Thalia-Kinema
Buchheimer Straße 70
ZurückBetreiber
- 1910 Ernst Wilhelm, Mülheim am Rhein & August Spitz, Elberfeld
- 1913-1917 Vereinigte Lichtspiele GmbH im Verbund mit den Kaiser Lichtspielen
- 1920 Hugo Niemann, Heinrich Spitz, Fritz Schrader im Verbund mit den Kaiser-Lichtspielen
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Zusammenschluß mit den Kaiser-Lichtspielen
Die Gründung der Vereinigten Lichtspiele GmbH, Mülheim am Rhein erfolgte im April 1913. Unternehmensgegenstand: Der Betrieb und der Erwerb von Lichtspieltheatern, insbesondere der Betrieb der Kinos Thalia und Kaiser-Lichtspiele zu Mülheim am Rhein, sowie Beteiligung an Lichtspieltheatern. Das Stammkapital beträgt 20.000 Mk. Geschäftsführer sind die Kaufleute Ernst Wilhelm in Mülheim am Rhein und Gerhard Rebel in Recklinghausen. Der Gesellschaftsvertrag ist am 3. April 1913 festgestellt. Jedem Geschäftsführer steht die selbständige Vertretung der Gesellschaft zu. Zur Deckung ihrer Stammeinlage von e 5000 Mk bringen die Gesellschafter Ernst Wilhelm und August Spitz, Kaufmann in Elberfeld in die Gesellschaft ein ihr zu Mülheim am Rhein unter dem Namen "Thalia Kinema geführtes Lichtspieltheater mit Inventar im Werte von 10000 Mk; ferner Gesellschafter Gerhard Rebel und Hugo Niemann, Kaufmann in Bielefeld, zur Deckung ihre Stammeinlagen von ebenfalls je 5000 K ihr zu Mülheim am Rhein unter dem Namen Kaiser-Lichtspiele geführtes Lichtspieltheater mit Inventar im Werte von 10000 Mk.1
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Kinoname
Thalia - Muse der Unterhaltung - (häufiger Theatername)
Eröffnung
um 1910
Ort
Buchheimer Straße 70 gegenüber dem alten Bahnhof. Vorher befand sich unter der Adresse eine Automatenhalle bzw. ein Automatenrestaurant (Viktoria-Automat).
Projektionstechnik
unbekannt
Begleitung der lebenden Photographien
1913 Hauskapelle des Thalia-Theaters bestehend aus: Klavier, Harmonium, Geige, Cello, Flöte.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Programm
folgt
Ausstattung des Saals
folgt
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Werbung
Größtes und vornehmstes Kinematographen-Theater am Platze. Das Thalia-Kinema-Theater ist eine Stätte gemütlicher Unterhaltung und harmlosen Vergnügens, zugleich ein Freund der Jugend und ein Lehrer des Volkes, denn hier gelangen stete nur wirklich dezente und lehrreiche Familienprogramme zur Vorführung. Beste Vorführung. Klare, fimmerfreie und ruhige Bilder!.
Schließung
1920/21, da der Betrieb zweier Kinos in unmittelbarer Nähe wohl nicht mehr wirtschaftlich war. An der Stelle eröffnete eine Filiale der Kreissparkasse und ein Schuhgeschäft.
Quellen:
1 Handelsregistereintragungen 1913