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Thalia-Kinema

Buchheimer Straße 70

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Betreiber

Annonce
Annonce für das Thalia Kinema in: Mülheimer Volkszeitung v. 16.Juli 1910
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Zusammenschluß mit den Kaiser-Lichtspielen

Die Gründung der Vereinigten Lichtspiele GmbH, Mülheim am Rhein erfolgte im April 1913. Unternehmensgegenstand: Der Betrieb und der Erwerb von Lichtspieltheatern, insbesondere der Betrieb der Kinos Thalia und Kaiser-Lichtspiele zu Mülheim am Rhein, sowie Beteiligung an Lichtspieltheatern. Das Stammkapital beträgt 20.000 Mk. Geschäftsführer sind die Kaufleute Ernst Wilhelm in Mülheim am Rhein und Gerhard Rebel in Recklinghausen. Der Gesellschaftsvertrag ist am 3. April 1913 festgestellt. Jedem Geschäftsführer steht die selbständige Vertretung der Gesellschaft zu. Zur Deckung ihrer Stammeinlage von e 5000 Mk bringen die Gesellschafter Ernst Wilhelm und August Spitz, Kaufmann in Elberfeld in die Gesellschaft ein ihr zu Mülheim am Rhein unter dem Namen "Thalia Kinema geführtes Lichtspieltheater mit Inventar im Werte von 10000 Mk; ferner Gesellschafter Gerhard Rebel und Hugo Niemann, Kaufmann in Bielefeld, zur Deckung ihre Stammeinlagen von ebenfalls je 5000 K ihr zu Mülheim am Rhein unter dem Namen Kaiser-Lichtspiele geführtes Lichtspieltheater mit Inventar im Werte von 10000 Mk.1

Annonce
Werbeannonce der Vereinigten Lichtspiele in: Mülheimer Volkszeitung v. 3.Mai 1913
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname

Thalia - Muse der Unterhaltung - (häufiger Theatername)

Eröffnung

um 1910

Ort

Buchheimer Straße 70 gegenüber dem alten Bahnhof. Vorher befand sich unter der Adresse eine Automatenhalle bzw. ein Automatenrestaurant (Viktoria-Automat).

Projektionstechnik

unbekannt

Begleitung der lebenden Photographien

1913 Hauskapelle des Thalia-Theaters bestehend aus: Klavier, Harmonium, Geige, Cello, Flöte.

Annonce
Annonce zur bevorstehenden Eröffnung des Tivoli in Mülheimer Volkszeitung v. 10.November 1917
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Programm

folgt

Ausstattung des Saals

folgt

Annonce
Annonce für das Programm mit Jugendvorstellung in: Mülheimer Volkszeitung v. 26.November 1912
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Werbung

Größtes und vornehmstes Kinematographen-Theater am Platze. Das Thalia-Kinema-Theater ist eine Stätte gemütlicher Unterhaltung und harmlosen Vergnügens, zugleich ein Freund der Jugend und ein Lehrer des Volkes, denn hier gelangen stete nur wirklich dezente und lehrreiche Familienprogramme zur Vorführung. Beste Vorführung. Klare, fimmerfreie und ruhige Bilder!.

Schließung

1920/21, da der Betrieb zweier Kinos in unmittelbarer Nähe wohl nicht mehr wirtschaftlich war. An der Stelle eröffnete eine Filiale der Kreissparkasse und ein Schuhgeschäft.

Quellen:
1 Handelsregistereintragungen 1913