Schauburg
Breite Straße 90
ZurückBetreiber
- 1922 Alt-Köln GmbH, Mathias Josef Kautz
- 1925 Alt-Köln GmbH/Schauburg GmbH & Cie KG, Mathias Josef Kautz, Josef Rösener, Direktor Georg Besser
- 1926 Phoebus-Film AG Berlin, Direktor: Grohmann mit Phoebus-Lichtspielen und von britischer Armee freigegebenes Modernes Theater
- 1928 Emelka zusammen mit Phoebus Lichtspielen und Moderne Theater
- 1935 Schauburg GmbH & Cie KG, Mathias Josef Kautz
- 1936 Schauburg Kautz & Co
- 1937 Mathias Josef Kautz
- 1940 Wilhelm Fink
- 1950 Geschwister Kautz & Co.
- 1960 Edith und Kurt Kautz KG
Kinoname
Vermutlich eine häufig für Kinos und Theater verwendete Eindeutschung der niederländischen Bezeichnung Schouwburg für Theatergebäude1 (bekanntestes Beispiel war die schon in den 1880er Jahren eröffnete Vlaamse Schouwburg).
Eröffnung
12.April 1922
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Ort
gegenüber Kaufhaus Peters, neben den 1913 eröffneten Agrippina Lichtspielen
Projektionstechnik
1925 Zwei Mechau Nr.3 Projektoren.
1940 ließ der damalige Pächter Fink durch die Rheinkipho GmbH zwei Ernemann VIIB (mittlerweile von Zeiss Ikon übernommen) Projektoren (Rechts- und Links-Maschine) installieren. In dem von Bruno Fischli herausgegebenen Buch Vom Sehen im Dunkeln wird auf S.77 ein Foto des Vorführraums gezeigt. Dort sieht man die zwei Ernemann VIIB mit Hebel-Anlassern, und den großen Magnasol II Lampenhäusern mit dem motorisierten Kohlennachschubwerk, Volt -und Ampere-Anzeige. Die Linksmaschine trägt die Nr.1, die Rechtsmaschine die Nr.2. Interessant ist der Kinodia-Projektor, der eine große Ähnlichkeit mit dem KIWE Säulen-Modell aufweist, das ab 1946 von Bergfelder in seiner eigenen Werkstatt hergestellt wurde.
1950er Jahre: Umstellung Bildbühne Ernemann VIIB auf Cinemascope-Format Normal/Cinemascope
Filmillustration/Tonanlage
1928: Orchester, 19 Musiker, Kapellmeister Witt
1929 Schallplattentonsystem
Quelle: www.zeitpunkt.nrw Fink lancierte die Aufrüstung seines Kinos mit Klangfilm-Ton-Anlage und neuen Ernemann Projektoren in der Presse.
1940 Lichttontechnik, Klangfilm Euronor Tonanlage, bestehend aus einem Tiefton und vier Hochtonlautsprechern mit riesigen Schallwänden, Sonora Reflex-Bildwand von 42m2. Ein Groß-Dia-Projektor mit Überblendeinrichtung (Buchblende) .
Mitte 1950er Jahre: Verstärker: Klangfilm, Lautsprecher: Klangfilm, Beyer, Einkanal-Lichtton
Programm
Quelle:www.zeitpunkt.nrw
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Am 22. November 1929 fand in der Schauburg wohl die erste „echte“ Vorführung eines Nadeltonfilms in Köln statt. Für den U-Boot Film Submarine wurde die Nadeltonapparatur (zwei Spezial-Plattenspieler auf Standfüßen in Projektornähe, sowie den Mechanismus zur Synchronisation von Plattenspieler- und Projektionsgeschwindigkeit) provisorisch an die Mechau-Projektoren in der Schauburg angeschlossen. Die zum Film gehörige Spezial-Schallplatte enthielt keine Dialoge, nur Musikeinlagen und Geräusche.
Ausstattung des Saals
2000 Sitzplätze, 1926 1500 Sitzplätze, 200 Balkonsitze
Quellen:
1 https://de.wikipedia.org/wiki/Schouwburg