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Reichshallen Theater

Gertrudenstraße 10

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Ursprünge

Um 1873 läßt der niederländische Oscar Carré einen Pracht-Zirkusbau auf der Gertrudenstaße 4 errichten. Später wechselt die Angabe aus nicht geklärten Gründen zu Gertrudenstraße 10. Um 1885 ist Richard Schippanowsky (vorher Wilhelmsgarten) für den Restaurationsbetrieb zuständig. Im gleichen Jahr eröffnet H. Denecke in dem Bau das Theater der Reichshallen.

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Annonce für Skladanowsky Kölner Sonntags-Anzeiger v. 25.Dezember 1892
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Erster Einsatz des Kinematographen

1897 trat Madame Olinka mit ihrem Wanderkinematographen im Reichshallen-Theater auf. Die unter ihrem Künstlernamen bekannte Madame Olinka war so populär, daß sowohl sie, als auch ihr Projektionsgerät oft namentlich genannt wurden. Ihr Partner, der versierte Jagdsouffleur, Tierstimmen-Imitator und Kunstpfeifer Mr. Hubertus unterstützte sie bei der Vorführung als Rezitator.

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Annonce für Madame Olinka in: Kölner Sonntags-Anzeiger v. 3.Januar 1897
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Erster Einsatz von Tonbildern

1904 bzw. 1905 wurden im Reichshallentheater Synchronbilder der Systeme Buderus und Messter gezeigt.

1906 -1908 führte ein unbekannter Operateur auf Hugo Droeses Velograph Projektor vor.

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Annonce für Hugo Dröses Velograph in: Kölner Local-Anzeiger v. 18.April 1906
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Dröses Velograph wird kurzzeitig durch Alfred Duskes Vitograph-Projektor ersetzt.

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Werbung für eine Vorstellung mit Duskes Vitograph in: Kölner Local-Anzeiger v. 16.Juni 1907
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
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Dröses Velograph gastiert erneut im Reichshallen-Theater in: Kölner Local-Anzeiger v. 16.Oktober 1907
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
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Annonce für das Olympia-Motor-Bioskop in: Kölner Local-Anzeiger v. 3.Oktober 1908
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

1908 gastierte Bruno Schenk mit seinem Olympia-Theater im-Theater Reichshallen. In den Vorstellungen hatte das „Olympia Motor Bioskop“ seinen festen Platz.

1921 wird das Reichshallen-Theater unter Rubin und Hünnes zur Spielstätte für Operetten. Nach Rubins Tod 1927 ist Willy Hünnes alleiniger Direktor des Reichshallen Operetten-Theaters.

1939 lassen Emil Schilling und Heinz Lommertzheim das alte Gebäude zu einem NS-konformen KDF (Kraft durch Freude) Unterhaltungsstätte namens Apollo-Theater umbauen.