Reichshallen Theater
Gertrudenstraße 10
ZurückUrsprünge
Um 1873 läßt der niederländische Oscar Carré einen Pracht-Zirkusbau auf der Gertrudenstaße 4 errichten. Später wechselt die Angabe aus nicht geklärten Gründen zu Gertrudenstraße 10. Um 1885 ist Richard Schippanowsky (vorher Wilhelmsgarten) für den Restaurationsbetrieb zuständig. Im gleichen Jahr eröffnet H. Denecke in dem Bau das Theater der Reichshallen.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Erster Einsatz des Kinematographen
1897 trat Madame Olinka mit ihrem Wanderkinematographen im Reichshallen-Theater auf. Die unter ihrem Künstlernamen bekannte Madame Olinka war so populär, daß sowohl sie, als auch ihr Projektionsgerät oft namentlich genannt wurden. Ihr Partner, der versierte Jagdsouffleur, Tierstimmen-Imitator und Kunstpfeifer Mr. Hubertus unterstützte sie bei der Vorführung als Rezitator.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Erster Einsatz von Tonbildern
1904 bzw. 1905 wurden im Reichshallentheater Synchronbilder der Systeme Buderus und Messter gezeigt.
1906 -1908 führte ein unbekannter Operateur auf Hugo Droeses Velograph Projektor vor.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Dröses Velograph wird kurzzeitig durch Alfred Duskes Vitograph-Projektor ersetzt.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
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1908 gastierte Bruno Schenk mit seinem Olympia-Theater im-Theater Reichshallen. In den Vorstellungen hatte das „Olympia Motor Bioskop“ seinen festen Platz.
1921 wird das Reichshallen-Theater unter Rubin und Hünnes zur Spielstätte für Operetten. Nach Rubins Tod 1927 ist Willy Hünnes alleiniger Direktor des Reichshallen Operetten-Theaters.
1939 lassen Emil Schilling und Heinz Lommertzheim das alte Gebäude zu einem NS-konformen KDF (Kraft durch Freude) Unterhaltungsstätte namens Apollo-Theater umbauen.