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Monopol Lichtspiele

Venloer Straße 265, Ehrenfeld

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Gründer/Betreiber

Annonce
Ca. drei Monate nach seiner Eröffnung betrieb ein H.Feldmann die Monopol-Lichtspiele in: Kölner Local-Anzeiger v. 26.März 1912
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname 1 (1912? - 191?)

Monopol-Lichtspiele, beliebter Name in der Hoch-Zeit des Monopolfilmwesens.

Kinoname 2 (1928 - 198?)

Urania (Muse der Sternkunde) war ein verbreiteter Name für Theater und Kinos.

Stempel aus dem Urania Kino
Stempel aus der Anfangszeit und ein Briefbogen aus den 1970er Jahren aus den Urania Lichtspielen.
Sammlung Wendel Meurer

Eröffnung

Dezember 1911 als Monopol-Lichtspiele

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Eröffnung der Monopol-Lichtspiele in: Kölner Local-Anzeiger v. 1.Januar 1912
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Samstag, den 20.Oktober 1928 als Urania Lichtspiele

Zeitungscollage
Diese aus der Frühzeit des Urania Kinos erhaltene Zeitungscollage über den Neubau schenkte Frau Hildegard Brodmeyer dem Tonfilmtechniker Wendel Meurer.

Ort

1928 ließ der Eigentümer von Schuhhaus Jakobs am Ort der Monopol-Lichtspiele einen Neubau errichten.

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Werbung für den Neubau in: Kölner Lokal-Anzeiger v. 1.Juli 1928
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

1928 war Arthur Brodmeyer erster Betreiber im Neubau.

Projektionstechnik

1928 2 Zeiss Ikom Ernemann 35mm-Projektoren, Normalformat

1956: 2 Frieseke & Hoepfner FH66 35mm-Projektoren, 35mm Normal/Cinemascope, tönende Dias

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Das Angebot für die Frieseke & Hoepfner FH66 für die Urania-Lichtspiele
Sammlung Wendel Meurer
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Werbebrief mit FH66 Linksmaschine in hochglänzendem Schwarz, Lampenhaus: schwarzer Kräusellack
Sammlung Wendel Meurer

Lichtquelle

1928 Reinkohlenlicht, später Becklicht

1965 Umbau auf Xenonkolben durch die Firma Rudolf Bergfelder, Kiwe, Köln.

Angebot Umrüstung auf Xenonlicht
Die Projektoren im Urania sollten von Kohle auf Xenonlicht umgebaut werden.
Auftragsbestätigung für den Umbau
Und hier die Auftragsbestätigung.

Film-Illustration/Tonanlage

1928 Kinokapelle unter Kapellmeister Langen

1930 Umstellung auf Tonfilm

Tonanlage

Mitte 1950er Jahre: Klangfilm Verstärker u. Lautsprecher, Einkanal-Lichtton

Programm

folgt

Ausstattung des Saals

1928: Normalleinwand, Holzbestuhlung

1950er Jahre: Umbau auf Cinemascope-Leinwand, 316 Plätze, Flachpolster

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Kinosaal der Urania-Lichtspiele mit Normal-Format Leinwand vor dem Umbau auf Cinemascope.
Quelle: Photo Brambach Köln-Ehrenfeld Venloer Str. 275, Foto: Privatbesitz Wendel Meurer
Aktschachtel Urania Ehrenfeld
Deckel einer Aktschachtel aus dem Urania-Kino Ehrenfeld aus unserer Sammlung

Ein Filmkarton aus den Urania Lichtspielen

Sicherheitsfilmbestimmungen im Deckel
Innenseite des Deckels

Auf der Deckelinnenseite sieht man die Reste eines Begleitscheines gemäß §8 des Sicherheitsfilmgesetzes von 1957. In diesem mußte die Verleihfirma bestätigen, daß es sich bei dem Trägermaterial um anerkannten Sicherheitsfilm handelt. In diesem Fall die Firma Metro-Goldwyn-Mayer für den John-Wayne-Film „Dem Adler gleich“ (The Wings Of Eagles) von 1957. Beglaubigen mußte dies zusätzlich die Kleberin (Angestellte, die Befugnis hatte Klebestellen zwecks Reparatur etc. im Filmmaterial herzustellen, offenbar immer weiblich) und der Expedient (Angestellter, der für den Versand von Frachtgut verantwortlich ist, offenbar immer männlich).

Schließung

Das Kino wurde bis zu seiner Schließung 1983 von Arthur Brodmeyers Frau Hildegard betrieben.

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Quellen:
1 Grevens Adressbuch für Köln und Umgebung