Logo cinecorso Projekt Klassische Kinokultur in Köln

Lichtspiele des Westens (LDW)

Hohenzollernring 60

Zurück

Betreiber1

Eröffnung

20.Mai 1928

Annonce
1928 erscheint eine Werbeannonce zur Eröffnung der Lichtspiele des Westens Kölnische Zeitung v. 13.Juni 1928
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Freitag, 14.August 1931, nachmittags, Neueröffnung als Kino für Jedermann 15

Annonce
Werbeannonce für das Kino für Jedermann 15 in: Kölner Lokal-Anzeiger v. 28.August 1931
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

1951, Neueröffnung als Rex am Ring

Annonce
Werbeannonce für das Rex am Ring in: Kölnische Rundschau v. 11.Februar 1969
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Ort

Der Neubau wurde von den Architekten Müller und Schäfer erschaffen.

Annonce
Ladenlokale zu vermieten. Annonce in: Kölner Lokal-Anzeiger v. 19.Mai 1928
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Projektionstechnik

1928 Zwei Mechau 4 Projektoren im Überblendbetrieb

1950er Jahre: 2 Philips Projektoren, Lichtquelle: SPS ( vermutl. Gasentladungslampe im Impulsbetrieb), 35mm Normal/Cinemascope

Film-Illustration/Tonanlage

1928 Kino-Orchester-Orgel der Firma N. V. A. Standaart's Orgelfabriken in Schiedam (Niederlande) zur künstlerischen Begleitung der Filme, Kino-Orchester unter der Leitung von Paul Schafgans, 1930, Kapellmeister Broich

Die Orgel bestand aus einem Hauptwerk, über der Projektionswand und aus einem Fernwerk, der Echo-Orgel, welche sich am entgegengesetzten Ende des Theaters befand. Dieses System ermöglichte die Erzeugung vielfältiger Klangwirkungen und Tonschattierungen.

Bei der Eröffnungsvorstellung spielte Pierre Palla vom Tuschinski-Theater, einem berühmten Kino in Amsterdam.4

1950er Jahre:

Verstärker: Klangfilm, Lautsprecher:Philips, Einkanal-Lichtton,

Programm

Eröffnungsprolog: Hans Tobar5

Eröffnungsfilm: Der Orlow, Verfilmung der Operette von Granichstädten und Marischka von Jakob und Luise Fleck6

Ausstattung des Saals

1928: 712 gepolsterte Klubsessel

1951: 792 Plätze

Bemerkung

Am 9.Mai 1928 erlangte Rothschild vom Stadtausschuß die Spielkonzession nach §33a der Reichsgewerbeordnung für sein Theater, sowie die Lizenz zum Ausschank alkoholfreier Getränke durch Konzessionsgericht. Warteraum mit Erfrischungsmöglichkeit (Kino-Cafe) mit fünf Tischen und 28 Sesseln. Der 53 qm Raum entstand aufgrund der baubehördlichen Aufforderung, eine Zwischenwand zu entfernen. Die Konzession wurde trotz der der Existenz einer Vielzahl von Gaststätten in der Umgebung erteilt, weil Rothschild glaubhaft machen konnte, daß der Raum betreten werden konnte, ohne ein Billet zu lösen und daß er als Warteraum zur Abholung durch Angehörige nach dem Kinobesuch dienen sollte.7.

Quellen:
1 Grevens Adressbuch für Köln, Kino-Adressbuch 1960/61
2 Kinematograph Nr.1080, 1927
3 Kinematograph Nr.191 August 1931
4 Kölner Lokal-Anzeiger v. 12.Mai 1928
5 https://de.wikipedia.org/wiki/Hans_David_Tobar
6 https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Orlow_(1927) 7 Kölner Lokal-Anzeiger v, 10.Mai 1928