Kosmos
Hohestraße 9a
ZurückBetreiber/Gründer
- 1906-1911Rudolf (Rolf) Randenrath, Eigentümer
- Ab 1911-1912 Dekage
- 1913-1921 Heinrich Stüttgen
- 1924 Jean Bringemeier mit dem Reform-Theater
- 1930/31 Jean Bringemeier mit Reform-Theater
- 1932 Vereinigte Lichtspiele GmbH, Geschäftsführerin:Ottilie Bringemeier, zusammen mit den Olympia-Lichtspielen
- 1935-1940 Ottilie Bringemeier mit mit dem Reform-Theater und Olympia-Lichtspielen
Kinoname
Kosmos, Welt(all), Universum waren gängige Namen bzw. Namensbestandteile für Kinos und Filmproduktionsfirmen. Mit den lebenden Photographien sollte die Welt noch einmal neu kartographiert werden. Nicht von ungefähr erinnert der Name Kosmos an Kosmoramen. Auch Messter hatte einen seiner Projektoren Kosmograph genannt.
Eröffnung
Sonntag den 23. Dezember 1906, morgens 11 Uhr.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Ort
In den Geschäftsräumen des Hauses Hohe Straße 9a, einem Ende des 19.Jahrhundert entstandenen Neubau der Gebrüder Stollwerck, (historische Adresszusätze: zwischen Cafe Runge [Hohe Straße 9] und Panoptikum [Hohe Straße 11-13]) hatte in den 1890er Jahren ein Kleidergeschäft residiert. Bis September 1906 betrieb Aloys Baldauf eine Kunst-Salon in dem er auch Gemälde versteigern ließ.
1926 gründete Jean Bringemeier die Hohe Straße 9/9a Verwaltungsgesellschaft mbH, mit dem Zweck das Kosmos-Theater umzubauen und auf das Nebenhaus zu erweitern.
Projektionstechnik
unbekannt
Personal
1908 1. Operateur(Chefvorführer): Otto Schneider
Begleitung der lebenden Photographien
folgt
Programm
Premierenprogramm (Auswahl): Eine Wettfahrt in den Lüften. Das ominöse Geschenk. Die Aufdeckung der Zustände in den Fleischhallen Chicagos. Weihnachten in Palast und Hütte. Vom ewigen Eise zum Aequator...
Oktober 1907: Samstags Programmwechsel
Ausstattung des Saals
Komfortable Ausstattung, Heizung und Ventilation
Sondervorstellungen
Zu Ostern brachte Randenrath wie viele andere Kinematographen die Passionsspiele und präsentierte die Kopie werbewirksam auch in Bergisch-Gladbach im Saal der Witwe Wielpütz.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Schließung
Nach Ende des 1.Weltkriegs betrieben die Bringemeiers das Kino. Anfang 1940 wird es geschlossen.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw