Der Kinematograph in Jahrmarkt und Zirkus
ZurückZur Jahrhundertwende integrierte auch der Wanderzirkus den Kinematograph in seine Vorstellungen.
Cirkus Drexler
1899 warb Circus Drexler in der Riehler Straße am Kaisergarten mit seinen Vorführungen auf dem von Willy Hagedorn konstruierten Megalograph-Projektor.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Cirkus Sidoli
1901 gastierte der königlich rumänische Circus des Césare Sidoli in der Riehler Straße am Kaisergarten. Als Teil der Kindervorstellung präsentierte er eine „Aschenbrödel Pantomime“ mit dem Untertitel:„ein Bild aus der Märchenwelt in 4730 Bildern,“ vorgeführt auf dem „amerik. Bioscope“ (American Biograph).
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Cirkus Busch
Im Mai 1902 schlug auch der Cirkus Busch an gleicher Stelle sein Lager auf. Passend zum Ort brachte er die „Prinz-Heinrich-Fahrt“ nach Amerika auf dem „American Bioscope“ (American Biograph).
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
In beiden Anzeigen ist von wird das Abspielgerät als American Bioscope bezeichnet. Es handelte sich aber wohl um einen American Biograph Projektor der von dem deutschen Ableger der American Mutoscope & Biograph Company vertrieben wurde. Auch das Filmmaterial kam von der Deutschen Mutoskop und Biograph Gesellschaft.
1904 Die einer Schaustellerfamilie angehörende Witwe Theodor Beiam, Agnes geb. Kemp aus Bonn trat nach dem frühen Tod ihres Mannes meist auf Jahrmärkten auf.