Logo cinecorso Projekt Klassische Kinokultur in Köln

Hansa Volkskino

Weidengasse 34, nahe Eigelstein

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Gründer/Betreiber

Kinoname 1

Hansa-Volkskino auch Volks-Kino

Annonce
Annonce für die Eröffnung des Hansa-Volkskino in: Rheinische Volkswacht v. 5.März 1920
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname 2 Corso-Lichtspiele

Corso = Hauptstraße, Flanierstraße war ein gebräuchlicher Name für Kinos.

Annonce
Annonce für die Neueröffnung als Corso-Lichtspiele in: Rheinische Volkswacht v. 9.September 1921
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname 3

Kino für Jedermann 2

Annonce
Annonce für die Neueröffnung als Kino für Jedermann 2 in: Kölner Lokal-Anzeiger v. 9.Oktober 1929
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname 4

1938 Regina-Lichtspiele

Annonce
Annonce für die Neueröffnung als Regina-Lichtspiele in: Der neue Tag v. 30.September 1938
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname 5

Hansa-Theater

Eröffnung

Samstag, 6.März 1920, 5 Uhr nachmittags

9.September 1921 um 4 Uhr nachmittags

Donnerstag, 10.Oktober 1929, 20.15 Uhr abends

30.September 1938

Ort

1920 wird in der Restauration mit dem auch als Pfandlokal genutzten Hansasaal das Hansa-Volkskino eröffnet. 1924 wird das Grundstück des Restaurateurs Eduard Titz zwangsversteigert.

Februar 1925 wird die Greesberger Hof GmbH, Köln, Brühler Straße 117, gegründet. Gegenstand des Unternehmens: Der Betrieb eines Restaurants mit Gesellschaftssaal unter dem Namen Greesberger Hof auf dem, dem Brauhaus Friedrich Winter gehörigen Grundstück Weidengasse 34 zu Köln. Stammkapital: 10000 Reichsmark. Geschäftsführer: Peter Weiser, Wirt, Köln-Raderberg. und Wilhelm Noisten, Kaufmann, Köln.

1929 wird Paul Jockel Geschäftsführer der GmbH. Er läßt den, auch bei Karnevalisten beliebten Versammlungsort und Tanzsaal durch den Architekt Marette über ein Foyer und Vestibül mit dem zur Stätte gehörigen Restaurant verbinden. zum Kino um.

Projektionstechnik

1938 Durchprojektion

1950er Jahre Philips FP5 Projektoren, 35mm Normal/Cinemascope

Film-Illustration

1921 achtköpfige Künstler-Kapelle

1929 Jockel stattete sein 2.Jedermann-Kino mit einer Kino-Konzert-Orgel der Firma Ernst Seiffert Söhne aus Köln-Mannsfeld mit ca. 60 Registern aus.

1950er Jahre: Verstärker: Seiffert & Lorenz, 1-Kanal Lichtton

Programm

Eröffnungsfilm: „Verdun“, als Einlage Original-Grotesk- und Steptänze der „Broadway-Girls“. Zweitfilm: „Der Orlow“

Ausstattung des Saals

1929: der in Rot und Gold gehaltene Saal bot Platz für ca. 1000 Personen

1960: 600 Plätze

Quellen:
Grevens Adreßbuch für Köln und Umgegend
Kölner Lokal-Anzeiger v. 9.Oktober 1929 Kino-Adressbuch 1960/61