Film-Reinigungs- und Instandsetzungsanstalt Jean Frenzen
Mauritiuswall 41/82
Zurück zur EinführungGründung
Johann „Jean“ Frenzen betrieb bereits um 1915 eine kinotechnische Werkstatt. Ende 1915 warb er in der Zeitschrift Kinematograph für Reparaturen an Kinoprojektoren und den Bau von Filmreinigungsmaschinen. 1920 warb er für die vollständige Entfernung von Regenstreifen, und der Beseitigung von Öl und Staubrückständen in seiner mit modernsten Maschinen ausgestatteten und fachmännisch geleiteten Reinigungs- und Instandsetzungsanstalt. Adresse 1915: Mauritiuswall 82, später Mauritiuswall 41.
Betätigungsspektrum
Kinotechnik (1915)
- Erneuerung von Wellen, Buchsen und Lagern
- Neuzahnen abgenutzter Transport-Zahntrommeln und Malteserkreuz-Rollen
- Filmreparatur
- Lieferung innerhalb weniger Stunden.
- Geringe Gebühren
Filmtechnik (1915/1920)
- Selbstbau von Filmwasch- und Reinigungsmaschinen
- Filmreinigung
- Filmreparatur
- Lieferung innerhalb weniger Stunden.
- Geringe Gebühren
Kino-Industrie GmbH, (Frenzen & Co)
Im September 1920 tut sich Frenzen mit dem Mechaniker Josef Schlitzer aus Cöln-Nippes zusammen. Gemeinsam gründen sie die Kino-Industrie GmbH, Cöln, Hohe Straße 14, später Krefelder Straße 61-63. Gegenstand des Unternehmens ist die Fortführung und der Ausbau des bisher vom Gesellschafter Johann Frenzen betriebenen Filmreinigungsgeschäftes, verbunden mit feinmechanischer Werkstatt und Apparatebau für die kinotechnische Branche wie Frenzen sie schon 1915 betrieben hatte. Frenzen und Schlitzer sind Geschäftsführer. Schlitzer scheidet jedoch bald wieder aus, 1922 wird die Firma aus dem Handelsregister gelöscht. Danach ist Jean Frenzen als Film- und Kinotechniker auf der Aachener Straße 47 tätig.
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