Filmproduktionsfirmen in Köln
Filmproduzenten der (Vor)kriegszeit ab 1896 -1918
Hier präsentieren wir Teile unserer Sammlungen in detaillierten Artikeln. Die Seiten werden (wie auch das ganze Projekt) laufend aktualisiert und ergänzt. Also bitte immer wieder mal vorbeischauen.
Ab 1896
Das erste Filmmaterial kam von den Lumieres ... Mutoskop und Biograph Gesellschaft 70mm Normung Gabriel Kaiser bot Material mit Edison-Perforation an, Bell & Howell, Pathe Format 35mm/70mm
Ab 1906
Kölner Kinos mit Kamera-Projektions-Kombigeräten stellen eigene Aufnahmen her.
Tonbild-Theater Emil Schilling 1908, Karl Werner Gmbh, Waidmarkt 13-15 1911 Germania-Film-Compagnie mbH
Ab 1910
Dekage Films Cöln am Rhein
Christoph Mülleneisen und Heinrich Schwartz - zwei mit allen Wassern gewaschene Kölner Unternehmer mischen im 2. Jahrzehnt des 20.Jahrhunderts den gerade entstandenen Monopolfilm-Markt auf. Den ersten europäischen Kinostar müssen sie sich mit der Konkurrenz aus Berlin und Düsseldorf teilen, da erschaffen sie sich lieber ihren eigenen. Kurzerhand verpassen sie einer unbekannten Dresdner Theaterschauspielerin eine stilecht erfundene exotisch-mondäne Biografie und jagen sie mit zu viel Geld und zu viel Equipment durch ein Dutzend Actionfilme an europäischen Schauplätzen. Kurz vor der Pleite luchsen sie dem Kinomogul Léon Gaumont noch die französische Mary Pickford ab, was der gar nicht lustig findet... Wir erzählen die Geschichte der Dekage und stellen ihre Gründer vor, ergänzt um Aushangkarten aus unserer Sammlung zu dem verschollenen Dekage Film Liebesintriguen von 1913.
Filmproduzenten der Nachkriegszeit 1918
kleine unabhängige Firmen der Nachkriegszeit
Während die Dekage wie ihr Vorbild, die AKG/PAGU ausschließlich auf etablierte Kräfte setzte Cato feindliche Besatzung Filmeinfuhrverbot Photographieverbot, kein Atelier, das mit denen in Berlin mithalten kann.
Die von jungen Filmenthusiasten gegründeten Gebrüder Knepper, 1918, Kurzzeitig Geschäftsführer bei den Kneppers war Franz Steinmetz, der seine eigene Firma Weltall gründete.
Edmund Epkens war in den von ihm 1919 (mit)gegründeten Filmfirmen Cyklop Filmgesellschaft, den Rheinische Filmwerken und seiner nach ihm selbst benannten Filmherstellungsfirma als Kameramann aktiv.
Die von Theaterregisseuren gegründete Sturmburg-Film und VaCo, die im Jahr 1919 gegründete Va-Co Filmgesellschaft. Vor der Va-Co war schon die Rhenania Schmidt-Sturmburg & Co mit historischen Filmwerken in Erscheinung getreten.
Der Kölner Kameramann Eugen de la Motte war mit seiner Firma Kinematographie de la Motte Hersteller von Kultur-, Trick-und Werbe-Filmen2. Werbefilme Propaganda-Film Köln, Hansa Haus 1923 Kinematograph Mai 23, Böhm-Film
Die Kölner Familie Epkens
Pioniere in Fotografie und Film
von 1830ger Jahren - 1970er Jahre aktiv in der Herstellung optischer Instrumente, Photographie, Filmreparatur Reproduktion, Colorierung Kopiertechnik Filmproduzenten Kinobetrieb Wir stellen den Photograph und Retoucheur Jean Epkens, sowie seinen Neffen, Ludwig Epkens, einem Pionier und Tüftler im Gebiet der Tonfilmtechnik und Filmkopienherstellung, der mit seinem jüngsten Bruder Friedrich ein Filmkopierwerk in Köln betrieben hat, vor. Im Abschnitt über Kölner Kameraleute portraitieren wir auch den mittleren Bruder Edmund Epkens, der hauptsächlich als Kameramann, Filmproduzent und Kinobetreiber in Erscheinung getreten ist. Ergänzt werden die Biografien durch Objekte aus unserer Sammlung.
Kölner Kameraleute
Kameraleute, die für Kölner Filmfirmen gearbeitet haben
Georg Furkel, Filmvorführer der ersten Stunde in Köln1, hat bei Filmreihen der Kölner Produktionsfirma Dekage die Kameraführung übernommen.
Edmund Epkens war in den von ihm (mit)gegründeten Filmfirmen Cyklop Filmgesellschaft, Rheinische Filmwerke und seiner nach ihm selbst benannten Filmherstellungsfirma als Kameramann aktiv.
Peter Berkenheier war 1934 als Kameramann für die Firma Friedrich und Ludwig Epkens Gesellschaft für Film und Filmbedarf auf der „MIVA-EPKENS Südsee-Filmexpedition“ in Neu-Guinea. Hier stellen wir die ganze Geschichte vor.
Felix Kratz (und vor ihm Edmund Epkens) waren als Kameramänner im Dienst für die im Jahr 1919 gegründete Va-Co Filmgesellschaft. Vor der Va-Co war schon die Rhenania Schmidt-Sturmburg & Co mit historischen Filmwerken in Erscheinung getreten.
Der Kölner Kameramann Eugen de la Motte war mit seiner Firma Kinematographie de la Motte Hersteller von Kultur-, Trick-und Werbe-Filmen2. Daneben war er an Produktionen der Kölner Filmfirmen Gebrüder Knepper, Arthur Böhm & Co GmbH und Neuland Kinematographie GmbH beteiligt.
Willy Krakau, Peter Schneider, Hans-Gerd Füngeling u.v.a. waren (wie Berkenheier) für die Firma Friedrich und Ludwig Epkens Gesellschaft für Film und Filmbedarf tätig. Nach dem 2. Weltkrieg hat Willy Krakau seine eigene Firma Industrie-Film Willy Krakau gegründet. Diese hat den Wiederaufbau mehrerer im Krieg zerstörter Kölner Brücken dokumentiert. Wir stellen hier die Firma und Filmmaterial aus unserer Sammlung vor.
Quellen:
1 https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Furkel, https://www.imdb.com/name/nm1857407/
2 https://www.filmportal.de/institution/kinematographie-de-la-motte-kultur-trick-und-werbe-filme-koeln,
https://www.filmportal.de/person/eugen-de-la-motte_eb376d38934a442ca6a612815e0b9a7f
Ikefge??? unabhängiges Rheinland - Skandalfilm Ubi Colonia
Ab 1920 - Schwarze Films - Unterrichtsfilm
- Pantomim Filmgesellschaft, 1920
- Novitas Film GmbH, Köln 1920
- Paul Dierichs, Projektionstechnische Werkstätte, 1918
- Cyklopfilm Gesellschaft Filmproduktion und Kinotechnik, 1919
Die Neuland Kinematographie GmbH
Miva-Filme,
Peter Berkenheier war 1934 als Kameramann für die Firma Friedrich und Ludwig Epkens Gesellschaft für Film und Filmbedarf auf der „MIVA-EPKENS Südsee-Filmexpedition“ in Neu-Guinea. Hier stellen wir die ganze Geschichte vor.
Ab 1930
Ideologische Filme, Ludwig Epkens, Böhm
Ab 1947 - Nachkriegsfilm
Ludwig Epkens, Hoßfeld