Central-Theater (lebender Photographien)
Wolfstraße 69/Keupstraße 69, Köln-Mülheim
ZurückBetreiber
- 1908-1915 Wilhelm Joseph Kühbach (1863-1915), Gastwirt
- 1915 Witwe Joseph Kühbach, in der Keupstraße 69
- 1918 Joseph Plönnes & Sohn
- 1926 Peter Nießen mit dem Lichtspielhaus, Berliner Straße 27, Köln-Mülheim.
- 1933 Maria Pitsch
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Kinoname
selbsterklärend, das Central-Theater erhob den Anspruch, das zentrale Theater am Ort zu sein.
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Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Nach der Renovierung 1911 nannte Kühbach sein Kino überwiegend Central-Lichtspielhaus.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Eröffnung
1908
Ort
Das Kino befand sich ursprünglich in der Wolfstraße 69 in Mülheim am Rhein (Köln-Mülheim) in einem abgetrennten Saal rechts neben dem Gasthof von Joseph Kühbach. Während des 1.Weltkriegs, im März 1915, starb Joseph Kühbach mit 52 Jahren. Die Familie zog in die Keupstraße 69. Im September 1915 wird Kühbachs Sohn mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Das Zentral-Lichtspielhaus wird vermutlich von Kühbachs Witwe in neuen Räumen in der Keupstraße 69 weitergeführt. Ab 1918 führt Joseph August Plönnes das Kino mit seinem Sohn Wilhelm (wohnhaft in Köln-Mülheim, Graf-Adolf-Straße 4). Joseph Plönnes war gelernter Lackierer, Wilhelm Maler mit Schwerpunkt Firmenschildern. Es erscheint naheliegend, daß Wilhelm Plönnes auch Kinoreklametafeln gemalt hat.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Projektionstechnik
Silberwand
Begleitung der lebenden Photographien
1919 unter Plönnes unter der Woche Geigenbegleitung am Wochenende zusätzlich Klavier.
Tonbilder
Das Kino verfügte um ca. 1909 auch über eine Synchroneinrichtung zur Projektion von Tonbildern.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Programm
folgt
Ausstattung des Saals
Silberwand, Ventilation, Rauchen gestattet.
Quellen:
1 Grevens Adressbuch für Köln und Umgegend 1910-1916