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Central-Theater (lebender Photographien)

Wolfstraße 69/Keupstraße 69, Köln-Mülheim

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Betreiber

Annonce
1908 erscheint eine Werbeannonce für das Central-Theater in: Mülheimer Volkszeitung v. 14.März 1908
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname

selbsterklärend, das Central-Theater erhob den Anspruch, das zentrale Theater am Ort zu sein.

Annonce erpe
In den Werbeannoncen variieren die Schreibweisen Central- und Zentral in: Mülheimer Volkszeitung v. 26.November 1910
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Nach der Renovierung 1911 nannte Kühbach sein Kino überwiegend Central-Lichtspielhaus.

Annonce
1911 nennt Kühbach sein Theater Central-Lichtspielhaus. Annonce in: Mülheimer Volkszeitung v. 8.September 1911
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Eröffnung

1908

Ort

Das Kino befand sich ursprünglich in der Wolfstraße 69 in Mülheim am Rhein (Köln-Mülheim) in einem abgetrennten Saal rechts neben dem Gasthof von Joseph Kühbach. Während des 1.Weltkriegs, im März 1915, starb Joseph Kühbach mit 52 Jahren. Die Familie zog in die Keupstraße 69. Im September 1915 wird Kühbachs Sohn mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Das Zentral-Lichtspielhaus wird vermutlich von Kühbachs Witwe in neuen Räumen in der Keupstraße 69 weitergeführt. Ab 1918 führt Joseph August Plönnes das Kino mit seinem Sohn Wilhelm (wohnhaft in Köln-Mülheim, Graf-Adolf-Straße 4). Joseph Plönnes war gelernter Lackierer, Wilhelm Maler mit Schwerpunkt Firmenschildern. Es erscheint naheliegend, daß Wilhelm Plönnes auch Kinoreklametafeln gemalt hat.

Annonce
1918 führen Plönnes & Sohn das Central-Theater. Annonce in: Mülheimer Volkszeitung v. 24.Dezember 1918
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Projektionstechnik

Silberwand

Begleitung der lebenden Photographien

1919 unter Plönnes unter der Woche Geigenbegleitung am Wochenende zusätzlich Klavier.

Tonbilder

Das Kino verfügte um ca. 1909 auch über eine Synchroneinrichtung zur Projektion von Tonbildern.

Annonce
Stellengesuch für Geigen-/Violinspieler (m/w) in: Mülheimer Volkszeitung v. 28.Mai 1919
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Programm

folgt

Ausstattung des Saals

Silberwand, Ventilation, Rauchen gestattet.

Quellen:
1 Grevens Adressbuch für Köln und Umgegend 1910-1916