Logo cinecorso Projekt Klassische Kinokultur in Köln

Friedrich Büttgen

Vom Phonographen zum Kinematographen

Zurück

1905 gründete Friedrich Büttgen eine Spezialfirma für Sprechmaschinen unter seinem Namen. Auf der Hohe Straße 42 eröffnete er seinen Salon mit integrierter Grammophon-Sprechmaschinen-Reparaturwerkstatt.

Annonce
Weihnachtsannonce von Friedrich Büttgen in: Rheinischer Merkur v. 16.Dezember 1905
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

1906 hat Büttgen sein sprechmaschinen-Geschäft auf die Hohe Straße 78 verlegt.

Annonce
Weihnachtsannonce von Friedrich Büttgen in: Rheinischer Merkur v. 24.November 1906
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

1907 gründet er mit dem Kaufmann Leo Mandl die Tonbildtheater GmbH. Gegenstand des Unternehmens: Einrichtung und Betrieb von kinematographischen Theatern zur Vorführung von lebenden Bildern, Tonbildern und andern Schaustellungen. Das Stammkapital beträgt 20000 Mark. Mandl und Büttgen sind Geschäftsführer. Im August 1907 eröffnen die beiden Kaufleute auf der Hohestraße 78 das Tonbild-Theater, eines der ersten ständigen Synchronton-Kinos in Köln.

1908 wurde das Konkursverfahren gegen Büttgens Sprechmaschinenfirma eröffnet, jedoch mangels Masse eingestellt. 1910 verkaufte Büttgen wieder Grammophonplatten.

Quellen:
1
2