Biophoto-Theater
Köln-Nippes, Neusser Straße 257
ZurückBetreiber
August 1907 Kaiser und Löwenstein
Mai 1908 Wilhelm Nießen
1909 Alfred Löwenstein
Ende 1909 Reinhard Adolfs
Kinoname
Biophoto = griechisches Verbundwort für lebende Photographien. Biophoto-Theater war ein verbreiteter Name für frühe Kinematographen. Biophotophon war auch der Name einer von Oskar Meßter konstruierten und patentierten Synchrontongeinrichtung.
Eröffnung
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Samstag, 24.August 1907, 5.00 Uhr nachmittags
Ort
Neusser Strasse 257, vis-a-vis (gegenüber) Nelkenstrasse. Um 1912 verzog das Kino ein Haus weiter in die Neußer Straße 265.
Projektionstechnik
Malteserkreuzmaschinen mit Vorderblende (ruhiger Bildstand, geräuscharme Projektion)
Begleitung der lebenden Photographien
1919 Begleitung durch Solomusiker/Kapelle
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Programm
Humoristische Bilder wechseln sich mit lehrreichen, streng dezenten Bildern ab, für Familien und Schülervorstellungen geeignet. Nach Besitzerwechsel 1908 belehrende, dramatische, kolorierte und humoristische Bilder der französischen Firmen Pathé, Gaumont, Lux.
Ostern 1914: Heimatlos (Pathé, 5 Akte), Quo Vadis?
Ab 1910 geriet auch das Biophoto-Theater ins Visier der katholischen Vereine
1908 Renovierung unter Nießen. Die Leinwand wird um ca. 1/2 Meter höhergelegt, so daß sie nun von jedem Platz sichtbar ist1. Ab dieser Zeit wurden im Biophoto-Theater manchmal auch Schuhe und Mäntel verkauft. Anfang 1919 kaufte Adolfs die Hausgrundstücke Neußer Straße 253/55 um dort ein Gebäude für Kinozwecke zu errichten. Ca. 1924 betrieb Max Jülich sein Kaufhaus für Kurz-, Weiß- uns Wollwaren, (früher Neußer Straße 267) in den Räumen des ehemaligen Biophoto-Theaters. Quellen:
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Ausstattung des Saals
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Schließung
1 Kölner Local-Anzeiger 22.Mai 1908