Logo cinecorso Projekt Klassische Kinokultur in Köln

Alemannia

Berrenrather Straße 162a

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Betreiber

Annonce
Werbeannonce für die Sülzer Kinos Alemannia Theater und Kammerlichtspiele in: Rheinische Volkswacht v. 10.März 1922
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Kinoname

Möglicherweise wurde der Name Alemannia aus patriotischen Gründen für eine Kinoeröffnung während des 1.Weltkriegs gewählt. Auch das Pariser Kinema war in Germania Lichtspiele umgetauft worden. Vielleicht handelte es sich bei dem eher im europäischen Ausland als Bezeichnung für Deutschland erhaltenen Namen auch um eine Anspielung auf Maschinenfabrikant Deutsch, dem Besitzer der Halle, in der sich das Kino befand.

Eröffnung

1915

Ort

Eine Montagehalle des Fabrikanten Wilhelm Deutsch, der in der Berrenrather Straße 166 in Köln-Sülz seine Specialfabrik für Aufzüge und Hebezeuge betrieb. Deutsch produzierte Drehkräne und Bauaufzüge für Hand- und Maschinenbetrieb mit selbsttätig schwenkenden Auslegern(Patent Deutsch).

Im September 1938 erfuhr das Kino eine dem damaligen Zeitgeist entsprechende Modernisierung durch den Architekten Hans Stumpf. Auf dem hell verputzten Sockel präsentiert sich die Front aus schwarzgrauem Marmor mit großen Eingangstüren. Der Kinoname erscheint groß in Leuchtreklame, auch das Foyer war vergrößert worden.

Annonce
Werbeannonce zum 25jährigen Bestehen des Alemannia in: Der Neue Tag v. 4.April 1940
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Projektionstechnik

unbekannt

Begleitung der lebenden Photographien

folgt

Programm

folgt

Kindervorstellung

Ende 1922 Märchenfilme als Stadtteilkino der Städtische Lichtspiele Köln

Ausstattung des Saals

folgt

Quellen:
Der neue Tag. vom 6.September 1938