Alemannia
Berrenrather Straße 162a
ZurückBetreiber
- 1916 August Friedrich Wilhelm Müller
- 1917 Franz Kirsch
- 1924 Witwe Franz Kirsch mit den Sülzer Kammer-Lichtspielen
- 1926 Wilhelm Wendeler
- 1927 Witwe Wilhelm Deutsch
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Kinoname
Möglicherweise wurde der Name Alemannia aus patriotischen Gründen für eine Kinoeröffnung während des 1.Weltkriegs gewählt. Auch das Pariser Kinema war in Germania Lichtspiele umgetauft worden. Vielleicht handelte es sich bei dem eher im europäischen Ausland als Bezeichnung für Deutschland erhaltenen Namen auch um eine Anspielung auf Maschinenfabrikant Deutsch, dem Besitzer der Halle, in der sich das Kino befand.
Eröffnung
1915
Ort
Eine Montagehalle des Fabrikanten Wilhelm Deutsch, der in der Berrenrather Straße 166 in Köln-Sülz seine Specialfabrik für Aufzüge und Hebezeuge betrieb. Deutsch produzierte Drehkräne und Bauaufzüge für Hand- und Maschinenbetrieb mit selbsttätig schwenkenden Auslegern(Patent Deutsch).
Im September 1938 erfuhr das Kino eine dem damaligen Zeitgeist entsprechende Modernisierung durch den Architekten Hans Stumpf. Auf dem hell verputzten Sockel präsentiert sich die Front aus schwarzgrauem Marmor mit großen Eingangstüren. Der Kinoname erscheint groß in Leuchtreklame, auch das Foyer war vergrößert worden.
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Projektionstechnik
unbekannt
Begleitung der lebenden Photographien
folgt
Programm
folgt
Kindervorstellung
Ende 1922 Märchenfilme als Stadtteilkino der Städtische Lichtspiele Köln
Ausstattung des Saals
folgt
Quellen:
Der neue Tag. vom 6.September 1938