Logo cinecorso Projekt Klassische Kinokultur in Köln

Agrippina Lichtspiele

Breite Straße 92-98

Zurück

Betreiber

Eröffnung

8.März 1913

Annonce
1913 erscheint eine Werbeannonce zur Eröffnung der Agrippina Lichtspiele Kölner Local-Anzeiger v. 1.März 1913
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Ort

Ab 1899 befand sich an der Adresse kurzzeitig das Panorama International

Das Kinematographentheater wurde im vom Architekt G. Falck im Auftrag der Firmen Gebrüder Marx und Pet. Uerz (Agrippina AG) errichteten Monumentalbau eröffnet. Vorplatz aus Muschelkalk durch vierflügelige Glastür in 20m lange Wandelhalle. Der Bau erstreckte sich über die Breite Straße 92-98 und Berlich 2-6. 1928 UFA:Aussenreklamemaler: Franz Paffenholz

Projektionstechnik

Die gesamte Projektionstechnik (Projektoren, Bildfenster etc.) stammt von Heinrich Ernemann AG, Dresden. = Ernemann I Stahtprojektoren (1913)

Begleitung der lebenden Photographien

1913: Musikkapelle im Orchestergraben unter der Leinwand, Kapellmeister:Theodor Blum, (Im 1.Weltkrieg eingezogen).

Tonfilmanlage

Klangfilm Europa Lichttonapparatur und Verstärkeranlage 1932

Annonce
1932 werben die Agrippina Lichtspiele mit ihrer neuen Klangfilmanlage in: Kölner Lokal-Anzeiger v. 24.Dezember 1932
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Programm

Filme der französischen Firma Pathe

Annonce
1922 bringen die Agrippina Lichtspiele Großfilme der Decla-Bioskop, der Universum-Film AG (Ufa) und der Hansa in: Rheinische Volkswacht v. 5.Januar 1922
Quelle: www.zeitpunkt.nrw

Ausstattung des Saals

1913 900 Plätze

Bemerkung

1919 fungierte das Kino als Army Cinema No.2 der britischen Besatzungsarmee. Ab dem 14.Juli 1919 wurde das Kino von der britischen Behörde wieder für alle Tage freigegeben.

Erstes von der Ufa übernommenes Kino in Köln.

Quellen:
1 Kölnische Zeitung v. 24.Dezember.1915