Agrippina Lichtspiele
Breite Straße 92-98
ZurückBetreiber
- 1913 Rheinische Lichtspiele GmbH, Düsseldorf, Walter Gordon, Arthur Hauth
- 1914 Rheinische Lichtbild-Aktien-Gesellschaft, Arthur Hauth und Walter Gordon
- 1915 Agrippina Lichtspiele GmbH, Karl Gordon und Adolf Schmitz
- 1919 Truppenkino (Army Cinema No.2) der Britischen Besatzungsarmee
- 1919, Juli, Freigabe des Kinos für regulären Spielbetrieb durch die Britische Besatzungsbehörde
- 1919 Agrippina Lichtspiele GmbH, Direktorin : Frl. Strauß?
- 1925 Agrippina Lichtspiele GmbH/UFA-Theaterbetriebs-Gesellschaft mbH Direktor:Karl Gordon
- 1926 Agrippina Lichtspiele GmbH mit denPhoebus-Lichtspielen
- 1927 UFA-Theaterbetriebs-Gesellschaft mbH , Direktor: Bartelsen
- 1929 UFA (Universum Film AG)
- 1930 Agrippina Lichtspiele GmbH mit denPhoebus-Lichtspielen
- 1931 Colonia Lichtspiele GmbH, Geschäftsführer: Heinz Lommerzheim mit Lichtspiele des Zentrums/Boccaccio
- 1935 Lichtspielgesellschaft Köln, mbH, Wilhelm Fink
Eröffnung
8.März 1913
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Ort
Ab 1899 befand sich an der Adresse kurzzeitig das Panorama International
Das Kinematographentheater wurde im vom Architekt G. Falck im Auftrag der Firmen Gebrüder Marx und Pet. Uerz (Agrippina AG) errichteten Monumentalbau eröffnet. Vorplatz aus Muschelkalk durch vierflügelige Glastür in 20m lange Wandelhalle. Der Bau erstreckte sich über die Breite Straße 92-98 und Berlich 2-6. 1928 UFA:Aussenreklamemaler: Franz Paffenholz
Projektionstechnik
Die gesamte Projektionstechnik (Projektoren, Bildfenster etc.) stammt von Heinrich Ernemann AG, Dresden. = Ernemann I Stahtprojektoren (1913)
Begleitung der lebenden Photographien
1913: Musikkapelle im Orchestergraben unter der Leinwand, Kapellmeister:Theodor Blum, (Im 1.Weltkrieg eingezogen).
Tonfilmanlage
Klangfilm Europa Lichttonapparatur und Verstärkeranlage 1932
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Programm
Filme der französischen Firma Pathe
Quelle: www.zeitpunkt.nrw
Ausstattung des Saals
1913 900 Plätze
Bemerkung
1919 fungierte das Kino als Army Cinema No.2 der britischen Besatzungsarmee. Ab dem 14.Juli 1919 wurde das Kino von der britischen Behörde wieder für alle Tage freigegeben.
Erstes von der Ufa übernommenes Kino in Köln.
Quellen:
1 Kölnische Zeitung v. 24.Dezember.1915